Den Stundenzettel ausfüllen
Der Stundenzettel hat eine Zeile pro Tag, von Montag bis Sonntag. Für jeden Tag geben Sie ein:
- Beginn und Ende (24-Stunden-Format);
- die Pause (Min.), also die unbezahlte Pause in Minuten.
Die Tagessumme erscheint, sobald beide Uhrzeiten eingetragen sind. Eine ganz leere Zeile gilt als freier Tag. Eine unvollständige Zeile, zwei gleiche Uhrzeiten oder eine Pause, die so lang ist wie die Schicht, werden mit „Diesen Tag prüfen“ markiert und bleiben bis zur Korrektur außerhalb der Summen.
Unter der Tabelle stehen die Gesamtstunden (in Stunden und Minuten und dezimal), die regulären Stunden, die Überstunden und die Arbeitstage. Mit einem Stundenlohn erhalten Sie zusätzlich den Bruttolohn, aufgeteilt auf reguläre Stunden und Überstunden.
Zwei Schaltflächen sparen Zeit: „Montag auf alle Wochentage kopieren“ überträgt Zeiten und Pause des Montags auf Dienstag bis Freitag, und „Woche leeren“ löscht alle Zeilen. Beim ersten Besuch enthält der Zettel eine Beispielwoche von Montag bis Freitag, 09:00 bis 17:30 Uhr mit 30 Minuten Pause, also 40:00 Stunden.
Wochenstunden berechnen: Schwellen und Überstundenfaktor
Der Bereich „Überstunden und Lohn“ bietet fünf Einstellungen: eine Tagesschwelle, eine Wochenschwelle, den Stundenlohn, den Überstundenfaktor und das Währungssymbol. Voreingestellt sind eine 40-Stunden-Woche, der Faktor 1,25 (25 % Zuschlag) und €. Das ist nur ein Ausgangspunkt: Wochenarbeitszeit und Zuschläge legen Ihr Vertrag oder Tarifvertrag fest.
Beispiel. Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:30 Uhr mit 45 Minuten Pause: 8:45 Stunden pro Tag, also 43:45 in der Woche. Mit einer Schwelle von 40 Stunden, 20 € Stundenlohn und Faktor 1,25:
| Zeile | Stunden | Betrag |
|---|---|---|
| Reguläre Stunden | 40:00 | 40 × 20 = 800,00 € |
| Überstunden | 3:45 | 3,75 × 20 × 1,25 = 93,75 € |
| Bruttolohn | 43:45 | 893,75 € |
Mit zusätzlicher Tagesschwelle von 8 Stunden. Jeder Tag hat dann 0:45 Überstunden, zusammen 3:45. Die Wochenschwelle prüft danach nur noch die 40:00 regulären Stunden und findet nichts mehr darüber. Das Ergebnis bleibt bei 3:45 Überstunden, ohne doppelte Zählung.
Dezimalstunden für die Lohnabrechnung
Lohnprogramme verlangen oft Dezimalstunden. Der Stundenzettel rundet auf zwei Nachkommastellen:
| Minuten | Dezimal | Minuten | Dezimal |
|---|---|---|---|
| 10 | 0,17 | 40 | 0,67 |
| 15 | 0,25 | 45 | 0,75 |
| 20 | 0,33 | 50 | 0,83 |
| 30 | 0,50 | 60 | 1,00 |
So werden aus 37:20 Stunden 37,33. Der Lohn wird aber mit den genauen Minuten berechnet: 37:20 Stunden zu 18 € ergeben 672,00 €, während 37,33 × 18 nur 671,94 € ergäbe.
Drucken und als PDF speichern
Die Schaltfläche „Drucken“ erzeugt einen sauberen Zettel: Schaltflächen und Einstellungen werden ausgeblendet, Name und Woche erscheinen, wenn sie ausgefüllt sind. Wählen Sie im Druckdialog „Als PDF speichern“, um eine Datei aufzubewahren oder per E-Mail zu versenden. So eignet sich der Zettel auch als einfache Arbeitszeiterfassung zum Abheften.
Gut zu wissen
- Alles wird in Ihrem Browser berechnet. Der eingetragene Name erscheint im Ausdruck, aber nie im kopierten Ergebnis.
- Der angezeigte Lohn ist brutto, vor Steuern und Sozialabgaben. Maßgeblich sind immer Ihr Arbeitsvertrag und gegebenenfalls Ihr Tarifvertrag.
- Für einen einzelnen Tag geht es mit dem Arbeitszeitrechner schneller: Arbeitszeit berechnen. Um beliebige Zeitspannen zu addieren, können Sie Stunden und Minuten addieren.